In Berufliche Ziele verfolgen, Hilfe bei der Berufswahl

Vermeide Frustration oder sogar einen Abbruch von Ausbildung bzw. Studium

Viele von uns kennen sicherlich Aussagen wie: „Das ziehe ich jetzt durch, schließlich soll es nicht umsonst gewesen sein“ oder: „Ich mache beruflich gar nichts mehr, was mit meinem Studium zu tun hat. Das war mir aber auch schon währenddessen klar“. Sie sind keine Seltenheit.

Auch ich bekomme immer wieder mit, wie sich manche jungen Menschen durch Studium oder Ausbildung „quälen“ und überlegen abzubrechen. Vor Kurzem hörte ich im Radio, dass sogar jeder vierte Ausbildungsplatz abgebrochen wird!

Woran liegt das?

Sicherlich gibt es verschiedene Gründe, die dazu führen, dass eine Ausbildung frühzeitig beendet wird. Einer jedoch – und da bin ich mir sehr sicher – ist die fehlende Identifikation mit dem Beruf.

Besonders junge Menschen sind auf der Suche nach dem Sinn. Sie hinterfragen was sie tun dahingehend, ob es darin einen Mehrwert für sie gibt. Sie wollen verstehen, WARUM sie etwas tun. Und warum gerade SIE es machen und kein anderer. Sie wollen ihre Talente zeigen können. Fehlt dies oder gibt es auf diese Fragen für sie keine plausible Antwort, verschwindet die Motivation. Zurück bleibt eine Person, die einfach irgendeine beliebige Ausbildung oder ein Studium angefangen hat.

Hat sich jemand jedoch vorab mit seinen Zielen befasst und eine berufliche Vision aufgebaut, sieht er den Sinn in seinen Tätigkeiten. Ein gutes Beispiel ist eine junge Frau, die den Traum hat, in einigen Jahren als Visagistin auf der Berlinale zu arbeiten. Dort liegt ihr Talent. Das Ziel hat sie klar vor Augen. Der erste Schritt ist eine Ausbildung zur Friseurin. Und diese unterscheidet sich im Berufsalltag ganz häufig deutlich von ihrem Traum. Nur selten geht es um das Schneiden von Haaren. Meistens sieht man diese eher, wenn man mit Besen und Kehrblech in der Hand den Salon putzt. Ab und zu darf sie auch mal Haare waschen. Eigentlich ganz schön frustrierend. Doch sie hat ihren Traum. Sie weiß, was sie dafür benötigt und so fegt sie während ihrer Ausbildung Haare auf und weiß, dass es der richtige Weg ist.

Berufsorientierung ist die Basis für den eigenen Weg. Es ist immer sinnvoll, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Zu gucken, was einem wichtig ist. Zu schauen, wo die eigenen Stärken liegen. Die ersten Schritte zum passenden Beruf.

Mit einem Ziel vor Augen kann man nahezu alles schaffen. Doch um das für sich passende Ziel zu formulieren, muss man selbst wissen, wer man ist und wo man hin möchte. Diese Zeit sollte man sich bewusst nehmen. Mit einem Ziel, einer Vision, weiß man auch wofür man Aufgaben macht, auf die man eigentlich keine Lust hat. Unsere angehende Friseurin im obigen Beispiel, fegt während der Ausbildung mit mehr Spaß die Haare auf, als jemand, der sich nicht mit diesem Beruf identifiziert.

Berufsorientierung ist ein wichtiges Thema, das ernst genommen werden sollte. Heutzutage gibt es nicht nur mehr Entscheidungsmöglichkeiten, sondern auch die Möglichkeit, einen für sich sinnvollen Beruf zu finden. Das sollte jeder nutzen, um möglichst zufrieden zu sein.

Übrigens: Je mehr Begeisterung wir für eine Tätigkeit haben, desto überzeugender sind wir auch im Bewerbungsprozess. Also steht dem eigenen Weg nichts mehr im Wege.

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Kindheit und berufliche Orientierung